Ein Leben zwischen Schwerin und Berlin – Duales Studium Wirtschaftsinformatik

Die DVZ M-V GmbH ist eines von insgesamt ca. 700 Partnerunternehmen der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin. Neben dem DVZ gehören auch nationale und internationale Schwergewichte, wie z.B. die Deutsche Bahn oder die Bayer AG, zu den Partnern.

Am Campus in Berlin-Lichtenberg besteht die Möglichkeit in mehr als 15 Studiengängen seinen Bachelor zu absolvieren. Die Kooperation zwischen der Hochschule und dem DVZ bezieht sich jedoch lediglich auf den Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Zur Erleichterung des Unternehmenseinstiegs, verbrachten wir die ersten 3 Wochen nach dem Ausbildungsstart in unseren zukünftigen Sachgebieten und konnten vor dem Studium unsere Kollegen und Lehrbeauftragten kennenlernen. In diesen Wochen hatten wir somit die Möglichkeit, erste Einblicke in unsere bevorstehenden Aufgaben zu bekommen.

Direkt im Anschluss ging es für uns zum ersten Theoriesemester nach Berlin. Wir hatten gegenüber unseren Kommilitonen einen Vorteil, da wir uns im Voraus schon im Unternehmen kennenlernen durften. Das erste Semester beinhaltete zum Großteil Grundlagenwissen, auf das die späteren Semester aufbauen, beispielsweise Analysis oder Grundlagen der BWL/VWL. Außerdem wurden uns relevante Methodenkompetenzen zur Erstellung der Praxistransferberichte, der Seminararbeit und der Bachelor-Thesis vermittelt. Nach 10 Wochen Theorie mussten wir uns für 2 Wochen unseren ersten schriftlichen Prüfungen stellen.


„Wir vier, Darius, Tim, Marcus und Marcel, haben uns für das Studium beim DVZ entschieden.“ (v.l.)

Entspannt sind während der Studienzeit beispielsweise:

  • die freien Nachmittage
  • die Wochen, in denen nicht allzu viele Vorlesungen anstehen
  • feiern zu gehen in unzähligen Clubs
  • an der Spree das gute Wetter genießen
  • seinen Hobbies nachzugehen
  • oder nach den Vorlesungen noch zusammen zu sitzen

In unserer anschließenden ersten Praxisphase durften wir dann endlich die Arbeitswelt erkunden. Innerhalb des Unternehmens wurden wir in unterschiedlichen Sachgebieten eingesetzt, in denen wir nach und nach mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen mussten. Das Wissen, welches wir uns in dieser Zeit aneigneten, konnten wir im Kollektiv für das Studium nutzen. Während der Praxiszeit mussten wir zusätzlich noch einen Praxistransferbericht (PTB), von den Professoren liebevoll „Mini-Bachelor-Thesis“ genannt, schreiben. Innerhalb dieser Arbeit sollten wir uns mit Inhalten einzelner Vorlesungen noch einmal tiefgreifender auseinandersetzen und mit Hilfe von gewonnen praktischen Erkenntnissen vertiefen.

Mit Beginn des zweiten Theoriesemesters konnten wir nicht nur auf unser neu erworbenes Wissen zurückblicken, sondern wussten auch, was uns in den folgenden Wochen erwartet. Die Vorlesungszeit, beziehungsweise die Freizeit danach, konnten wir, aufgrund des guten Wetters, viel häufiger nach draußen verlagern. Zudem haben wir mehr mit Kommilitonen anderer Unternehmen unternommen. Inhaltlich hat das zweite Semester viele neue Teilbereiche, wie zum Beispiel Projektmanagement oder Rechnungswesen, abgedeckt, aber auch auf das erste Semester, wie beispielsweise in Programmierung, aufgebaut. Zum Ende des zweiten Semesters standen wieder mal die Prüfungen an. Nachdem wir die letzte Prüfung abgeschlossen hatte, ging der Fokus wieder in Richtung DVZ, da die zweite Praxisphase unmittelbar bevorstand.

Hochschule für Wirtschaft und Recht – Campus Berlin-Lichtenberg

Inzwischen sind wir wieder in unseren Sachgebieten im Einsatz und versuchen, unseren Kollegen so viel Unterstützung wie möglich zu bieten. Auch in dieser Praxisphase steht für uns der obligatorische PTB auf dem Programm. Darüber hinaus müssen wir für das Modul Objektorientiere Softwareentwicklung eine Projektarbeit anfertigen. Während der Praxiszeit steht für uns zusätzlich eine weitere Besonderheit auf dem Programm. Wir werden unsere Sachgebiete wechseln, um weitere Bereich des Unternehmens kennenzulernen. Somit haben wir die Möglichkeit uns schon während des Studiums breit aufzustellen, Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen zu sammeln und Prozesse kennenzulernen, um anschließend möglichst vielseitig im Unternehmen einsetzbar zu sein.

Zusammenfassend können wir sagen, dass das Duale Studium beim DVZ die richtige Wahl gewesen ist. Wir werden im Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, welche uns so gut es geht auf die spätere Arbeit vorbereiten. Dazu kommt, dass wir durch die HWR in Berlin den notwendigen theoretischen Input erhalten, um den späteren Berufsalltag erfolgreich zu bewältigen. Mit dem Abschluss des Dualen Studiums können wir auf drei Jahre Praxiserfahrung zurückblicken und haben einen Arbeitgeber an unserer Seite, der uns zukünftig weitere Perspektiven bietet.

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Marcus Poppe, Dualer Student Wirtschaftsinformatik
Marcus Poppe, Dualer Student Wirtschaftsinformatik
Über mich: Ich bin 19 Jahre alt und studiere seit 2017 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin dual Wirtschaftsinformatik. Durch das Ausbildungskonzept und das große Aufgabenspektrum im Unternehmen ist es möglich, dass ich schon während des Studiums gezielte fachliche Schwerpunkte setzen kann. Außerdem habe ich mit dem DVZ einen Partner an meiner Seite, der mich während und im Anschluss des Studiums unterstützt bzw. unterstützen wird.