Zurück in die Schule – die Berufsschule Rostock

Obwohl der Großteil der Ausbildung im Betrieb stattfindet, muss man doch hin und wieder zurück in die Schule. Unsere Redakteurin Lea gibt euch einen Einblick in die Berufsschulzeit in Rostock.

Wer im DVZ eine Ausbildung als IT-System-Kaufmann/-frau macht, der kann regelmäßig einen Ausflug in die größte Stadt MVs machen, Rostock.

Als ich erfahren habe, dass ich in meiner Berufsschulzeit immer nach Rostock muss, fand ich das natürlich nicht so toll. Wieso auch? – Weg von Zuhause, von der bekannten Umgebung, das ist nicht jedermanns Sache. Damit ich nicht so ins kalte Wasser geworfen werde, habe ich vor Beginn der Ausbildung im September 2018, eine Besichtigungstour nach Rostock gemacht. Nach ein paar kleineren Komplikationen habe ich mir die Berufssschule angeschaut und mich gleich im Wohnheim angemeldet, indem ich zukünftig wohnen werde. Der erste Eindruck fiel, vor allem im Bezug auf die Berufsschule sehr positiv aus, wodurch mir meine Nervosität genommen wurde.

„Am Anfang war ich etwas nervös alleine mit dem Zug nach Rostock zu fahren und dort mit Fremden in einem Zimmer zu schlafen.“

Alle 4 Wochen fahre ich von Schwerin nach Rostock. Nach etwa einer ein bis zwei stündigen Fahrt mit dem Zug und der Straßenbahn komme ich im Wohnheim an. An der Rezeption angekommen, nehme ich lediglich nur noch meinen Schlüssel und meinen Wohnheim-Ausweis entgegen und mache mich auf dem Weg zum Zimmer. Dort angekommen, wird erstmal ausgepack und das Bett bezogen. Das Zimmer teile ich mir mit zwei oder drei (je nach Zimmergröße) anderen Azubis oder Klassenkameraden, die Konstellation bleibt meist so erhalten, sodass man sich von Mal zu Mal besser kennenlernt. Obwohl es Zuhause doch immer am schönsten ist, muss ich sagen, dass die 2 Wochen im Wohnheim doch auch sehr angenehm und abwechslungsreich sein können.

Wohnheimzimmer vom WIROtel in Rostock Lichtenhagen

Am Montagmorgen um 6 Uhr klingelt mein Wecker und es wird Zeit für die Berufsschule, die etwa 15 Minuten mit der Straßenbahn vom Wohnheim entfernt ist. Um 7.30 Uhr beginnt die erste Unterrichtsstunde. Schulschluss ist entweder nach der achten Stunde, um 14.45 Uhr oder nach der sechsten Stunde, um 12.45 Uhr. Da hat man noch eine Menge vom Tag über. Die Schule unterscheidet sich sehr von der, die ich aus meiner Schulzeit kenne. Alle sind sehr freundich und aufgeschlossen, Schüler als auch Lehrer, es gibt kaum Hausaufgaben und man merkt die Bemühungen der Lehrer den Unterricht innovativ zu gestalten und zielführend auf die Schüler und Schülerrinnen einzugehen. Allerdings ist auch hier, an der BS Technik Rostock, nicht alles perfekt, aber die ein oder andere Herausforderung gehört ja auch zum Schulalltag dazu.

„Ich fühle mich in der Schule und in meiner Klasse sehr gut aufgenommen und bin froh, dass ich vom DVZ so gut unterstützt werde.“

Natürlich ist das Übernachten im Wohnheim und die Fahrt dort hin nicht kostenlos. Das DVZ unterstützt hier so gut es geht. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. Man fährt mit dem Zug nach Rostock, bleibt dort im Wohnheim oder nimmt sich eine Wohnung und fährt am Ende des Turnus wieder zurück nach Hause. Dabei werden die Kosten für das Wohnheim bzw. die Wohnung mit 13€ pro Nacht und die Hin- und Rückfahrt erstattet.
  2. Man fährt morgens mit dem Zug zur Berufsschule und nachmittags wieder nach Hause. Dabei werden die Zugkosten rückerstattet

Welche von beiden Möglichkeiten in Frage kommt, muss und kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

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Lea Rosin, Auszubildende IT-System-Kauffrau
Lea Rosin, Auszubildende IT-System-Kauffrau
Ich bin Lea, 19 Jahre alt und ich bin im 2.Jahr meiner Ausbildung als IT-System-Kauffrau im DVZ. Zurzeit bin ich im Sachgebiet FAF (Finanzwesen) zuhause. Hier dreht sich alles um die Entwicklung, Anpassung, Optimierung und Pflege von IT-Verfahren im Bereich Finanzwesen.