Studium

Meine Zeit als Werkstudentin im DVZ

Rückblick: Es ist März 2020. Ich befinde mich im sechsten Semester meines Sozialmanagementstudiums und so langsam wird mir klar, dass durch das neue Virus nicht nur mein gebuchter Urlaub in Hong Kong ausfällt, auch die Hiwi-Stelle an der Hochschule Nordhausen und die ein oder andere Vorlesung fällt ins Wasser. Zack – auf einmal ist alles online, was sowohl positive als auch negative Seiten mit sich bringt.

Aufgeben war aber noch nie mein Ding und ich will unbedingt noch Praxiserfahrung sammeln, bevor ich meinen Abschluss in der Hand halte, idealerweise im Personalmanagement, denn da will ich später arbeiten. Deswegen habe ich kurzerhand meine Recherchebrille aufgesetzt und bin bald auf die Seite des DVZ gestoßen und was soll ich sagen? Ich bin kleben geblieben.

Wasser, Wasser und nochmals Wasser

Auch wenn ich selbst kein Talent zum Programmieren habe, fasziniert es mich, was durch IT bereits alles möglich wurde und noch möglich wird. Eine spannende Unternehmensgeschichte und Werte die mir besonders zugesagt haben, gab es als Sahnehäubchen oben drauf und dann war da noch Schwerin. Schwerin, mit dem Märchenschloss, einer charmanten Altstadt mit vielen tollen, kleinen Läden. Wasser, Wasser und nochmals Wasser und der Gesang der Möwen im Hintergrund. Wer würde zu all dem nein sagen können? Ich nicht. Das wäre doch mal ein Unternehmen, für das ich gerne arbeiten würde. Also gut. -KLICK- Bewerbung senden.

Bald darauf kam er dann auch, der Anruf von Annika. Sympathisch, ehrlich und schon mit einigen Erklärungen zum DVZ gespickt – na klar, wollte ich zum Bewerbungsgespräch kommen! Danach ging alles recht schnell. Mit guten Tipps des Personalteams konnte ich innerhalb von 4 Wochen eine Unterkunft für die nächsten 5 Monate finden, meine Reisetasche und meine vier Buchstaben in die Bahn packen und dann war ich auch schon da.

Corona sorgt für holprigen Start

Aufgeregt und voller Vorfreude, jetzt konnte es losgehen. Annika hatte mich erst mal am Empfang abgeholt, mir das Gebäude gezeigt, mir erklärt, wie ich mit meiner Karte in der Kantine was zu essen bekomme und mich in alle Programme und Prozesse eingeführt, mit denen man täglich zu tun hat. Beispielsweise das Anlegen oder Digitalisieren von Mitarbeiterdaten, das Pflegen des Bewerbereingangs und allen weiteren Schritten die eine Bewerbung durchläuft, wenn sie im Unternehmen ankommt.

Nach zwei Wochen Einarbeitung in persona mussten wir dann aufgrund der Covid-19 Vorschriften größtenteils ins Home Office switchen. Eine große Umstellung war das nach einem überstandenen Online-Semester für mich nicht. Trotzdem ein bisschen schade, weil man das Team und die anderen Mitarbeitenden über diesen Weg nicht so intensiv kennen lernen kann, wie das persönlich möglich wäre. Zum Glück ist das DVZ aber ein IT-Unternehmen und daher bestens dafür ausgerüstet, sich auch online gut verständigen zu können.

Gemeinsam haben wir auch das ein oder andere neue Tool ausprobiert und auf Herz und Nieren nach Einsatzmöglichkeiten getestet, was mir besonders viel Spaß gemacht hat. Auch das konzipieren eines Online-Trainings für unsere Azubis, als auch für die Lehrbeauftragten zu den Grundlagen der Kommunikation und allen möglichen Formen von Gesprächen, die im Rahmen einer Ausbildung so anfallen, war ein besonderes Highlight für mich. Nebenbei war ich damit beschäftigt, die Accounts auf der Vielzahl an Ausbildungsplattformen up to date zu halten, neue Stellenausschreibungen anzulegen und Berufswahlmessen mit vorzubereiten. Eine wichtige Erfahrung war zudem, dass ich an den Meetings der Personalabteilung teilnehmen durfte. So konnte ich auch in andere Prozesse eintauchen und Detailwissen aufnehmen, mit dem ich sonst nicht in Kontakt gekommen wäre. Sogar an einer ganztägigen Schulung zum Tarifvertrag durfte ich teilnehmen, was sich vielleicht zäh anhört aber letztendlich super interessant war.

Es wird nie langweilig

Eine weitere spannende Aufgabe, war das Erstellen einer Umfrage zum Online-Praktikum. Dafür und auch für das Anfertigen von Arbeitszeugnissen womit ich aktuell beschäftigt bin, gab es ebenfalls online Lösungen, die die Arbeit erheblich erleichtern. Alles in allem bin ich begeistert von den vielen technischen Möglichkeiten in der Personalabteilung und der Bandbreite an Aufgaben. Langweilig wird es in der Personalabteilung bestimmt nicht.

Besonders gut finde ich, dass ich recht flexibel arbeiten kann und so auch genügend Zeit und Verschnaufpausen bleiben um an meiner Thesis zu schreiben. Außerdem habe ich mit Annika und dem Rest des Personalteams auch immer aufgeschlossene und kompetente Ansprechpartner*innen zur Hand, wenn ich Unterstützung bei der Erledigung von Aufgaben brauche.

Hoffen auf ein Wiedersehen

Ab April muss ich mich vorerst vom DVZ und damit auch Schwerin verabschieden, um in Göttingen mit dem Masterstudium Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich hoffe aber bald mit meinem Rucksack und einem vertieften Kenntnisstand zum Schreiben der Masterarbeit ins DVZ zurück zu kehren.

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Eine Lösung für dieses Rätsel bildet die Studienreise, an der ich vor kurzem teilgenommen habe. Im Rahmen eines Projekts für die internationale Zusammenarbeit, flog ich, zusammen mit 12 meiner Kommilitonen, für eine Woche nach Montenegro.

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Alles im Griff? Duales Studium, Ehrenamt und Hobby

Arbeit, Studium und dann noch Freizeit? Schafft man das überhaupt? Ja, das ist mit einem guten Zeitmanagement durchaus machbar. Ich habe viele verschiedene Hobbys, die mich alle gleichermaßen interessieren und von denen ich keines vernachlässigen möchte.

Egal, ob man sich in der Theorie- oder Praxisphase des Studiums befindet: Mit einer guten Organisation des Tages steht auch einem entspannten Treffen mit Freunden nichts im Wege. Wichtig ist, dass man eine gute Übersicht über alle Termine behält. Dies ist durch einen gut geführten Kalender möglich.

Neben meinem Studium „Technische Informatik“ in Glauchau betätige ich mich ehrenamtlich bei der Evangelischen Jugend Mecklenburg. Dies ist eine Jugendorganisation des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg. Darüber hinaus engagiere ich mich ebenfalls noch bei der Sozial-Diakonischen Arbeit- Evangelische Jugend Schwerin. Hier stehen die wichtigsten Termine, wie Konfirmandencamps oder Ferienfreizeiten schon zu Beginn des Kalenderjahres fest, so dass ich diese frühzeitig einplanen kann. Besonders im Sommer finden viele Veranstaltungen statt, die ich an Wochenenden mit vorbereite und besuche.

Ob Tastatur und Klaviartur – nichts kommt zu kurz

In der Praxisphase des Studiums ermöglicht das Gleitzeitmodell im DVZ eine flexible Arbeitseinteilung. So kann ich beispielsweise zwei Mal in der Woche den Jugendclub „Paulskirchenkeller“ besuchen und dort aktiv Projekte mitgestalten. Die derzeitige Praxisphase in diesem Semester von sieben Monaten verbringe ich in Schwerin. Die Zeit habe ich parallel dazu genutzt, um mir ein neues Hobby zuzulegen: Das Klavierspielen. Abends freue ich mich darauf, endlich an meinem Klavier sitzen zu können und neue Stücke zu erlernen. Das Üben wirkt sehr entspannend.

Während der Theoriephasen an der Berufsakademie Glauchau finde ich noch ausreichend Zeit, neben den Vorlesungen mit den Kommilitonen meines Studienjahrgangs gemeinsame Aktivitäten zu planen. Wenn wir die Seminarveranstaltungen regelmäßig nachgearbeitet haben, ist auch der Lerndruck kurz vor den Semesterprüfungen gut zu bewältigen.

 

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